A B C

A wie Alltag

Unser Alltag ist momentan geprägt von kranken Kindern. Ich erwähne es schon gar nicht mehr, wenn mal beide Kids einen Monat lang gesund sind, werde ich aber eine „Juhee-Post“ erstellen. Unnötig zu erwähnen, dass dieser Zustand an unser aller Kräfte zehrt und einiges an Organisationsaufwand erfordert, um unseren Alltag trotzdem zu meistern.

B wie Beruf

In der Arbeit bin ich jetzt soweit eingearbeitet und etliche Einmalarbeiten sind jetzt auch weggefallen, d.h. meine wöchentliche Stundenanzahl pendelt sich langsam auf das ein, was auch im Arbeitsvertrag steht. Ich bin nach wie vor mit der Gesamtsitation sehr happy, aber ich hoffe, dass mit der Zeit noch ein paar anspruchsvollere Tätigkeiten dazukommen.

C wie Chauvi

Einer meiner Arbeitskollegen ist ein ziemlicher Chauvi. Hochintelligent und ziemlich von sich selbst überzeugt. Wenn er will kann er aber echt ein Gentleman sein. Wenn die anderen Jungs im Büro sind, kann ich ihn manchmal gar nicht leiden, aber wenn wir alleine sind, finde ich ihn meistens ganz nett.

D wie Doof

Ich habe neulich meinen Lieblingsexarbeitskollegen beleidigt. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, posten gerade viele Leute auf WhatsApp „Jugendfotos“ von sich. Er hat auch eines gepostet – er trägt darauf lange Haare und sieht allgemein vogelwild aus. Vor Jahren hat er mir das Foto mal heimlich in der Teeküche gezeigt und das durfte nur ich sehen, weil es ihm ein bisschen peinlich war. Soweit die Vorgeschichte. Nun hat er genau dieses Bild als Profilbild bei WA hinterlegt und ich schrieb ihm ne witzige Nachricht á la „Du hast das Foto enthüllt“ dazu. Er schrieb dann: „Wieso, ist doch aktuell :)“Darauf ich: „Ja, je älter man wird desto besser findet man komische Fotos von früher. Das geht mir auch immer so.“ So beim drüber nachdenken und nochmal lesen, finde ich den Spruch auch dämlich und sein nächster Kommentar deutete sichtlich darauf hin, dass er sich beleidigt fühlte. Naja, jetzt ist wieder alles gut, aber irgendwie ist mir diese Aktion jetzt peinlich und ich merke wieder einmal, dass man im direkten Gespräch und mit Augenzwinkern Sachen sagen kann, die in der schriftlichen Kommunikation einfach nicht gehen.

E wie E-Paper

Wir stellen jetzt das Papierabo unserer Zeitung auf E-Paper um. Uns ist das einfach zu viel Altpapier und es ist jetzt auch nicht so, dass wir drei Stunden lang die Zeitung von vorne bis hinten durchackern. Deshalb hoffe ich, dass wir mit der neuen Zeitung klar kommen werden.

F wie Fastenzeit

Mein Mann und ich haben beschlossen, dieses Jahr „Alkohol“ zu fasten. Letzten Sommer haben wir Wein vom Gardasee und aus Südtirol mitgebracht und auf dem Balkon öfters ein Gläschen geschlürft. Seit dem Herbst haben wir nicht mehr viel getrunken, nicht mal der Glühwein hat mir diesen Winter geschmeckt. Deshalb wird die Herausforderung wahrscheinlich nicht soooooo groß.

G wie Geschichten

Mein Sohn liebt Geschichten und er begnügt sich nicht mit vorlesen, sondern möchte immer selbst erfundene Geschichte hören, in denen er die Hauptrolle spielt. Er sagt mir immer vorher, wer in dieser Geschichte vorkommen soll. Meistens sind das bestimmte Personen, manchmal aber auch Tiere. Dauerbrenner ist gerade die Geschichte, in der er und sein Kindergartenfreund einem Tiger die Streifen klauen. 🙂

H wie Herrgottsnamen

Mein Sohn saß neulich auf dem Sofa, schaute ein Buch an und sagte dann: „Mama, hol mir ein anderes Buch.“

Ich: „Nee, hol dir selber ein anderes Buch.“

Er: „Nein, du.“

Ich: „Du hast selber Beine und du weißt wo die Bücher stehen, also hol es dir allein.“

Er stöhnt darauf theatralisch auf und sagt: „In Herrgottsnamen, dann hol ich es halt.“

Ich weiß auch, von welchem Opa er das hat. *g*

I wie Irgendwie-fällt-mir-dazu-jetzt-gar-nichts-ein

J wie Jod

Aufgrund meiner Schilddrüsenerkrankung soll ich ja weitestgehend auf Jod verzichten, jetzt habe ich endlich ein jodfreies Salz im Handel entdeckt. Das war schwerer als erwartet, denn auch Meersalz wird meistens Jod zugesetzt.

K wie Karneval

Karneval heißt hier Fasching. Abgesehen von einem Kinderfaschingsball, den der Mini aber total doof fand, ist das ganze dieses Jahr bei uns flach gefallen. Mein Mann ist ein totaler Faschingsmuffel und ich bin auch nicht sooooooo scharf drauf.

L wie Lesen

Ich habe ja ne Weile ziemlich viel auf dem E-Reader gelesen. Ich weiß, es gibt Leute, die das grundsätzlich ablehnen und ich kann das auch in vielen Punkten verstehen. Aber ich finde, ich muss jetzt auch nicht jeden Krimi und jeden seichten Frauenroman als Hardcover im Schrank stehen haben – ich werde das eh nie mehr lesen. Und da ich mir die meisten Bücher in der Onleihe gelesen habe, empfand ich das als gute Sache. Zur Zeit aber habe ich wieder mehr Lust auf „richtige Bücher“.

M wie Motzen

Habe ich mir zu 95 % abgewöhnt. Das hilft eh nix und das Leben ist zu kurz für schlechte Laune wegen nix.

N wie Nicht-schon-wieder-was-Fettiges

Gehaltvolles, fettiges Essen habe ich gerade echt über. Momentan würde ich am Liebsten jeden Tag bloß Salat essen. Vielleicht werden jetzt endlich mal die Kilos purzeln?!

O wie Olympia

Interessiert mich dieses Jahr so gar nicht. Früher habe ich immer sehr gerne Skispringen gesehen. Als ich neulich mal kurz reingeschaut habe, musste ich feststellen, dass einige Springer von „damals“ (etwa 18 Jahre her seit ich das verfolgt habe) immer noch aktiv sind.

P wie Paarabend

Wir wollen schon seit unserem Geburtstag einen Paarabend machen – der Babysitter war bereits organisiert, aber dann mussten wir absagen, weil ich krank war (Mandelentzündung). Diverse Ersatzttermine platzten ebenfalls, weil entweder eines unserer Kinder, einer von uns oder einer der Babysitter krank war. Aber irgendwann werden wir es schaffen, das Jahr ist ja noch lang. 😉

Q wie Quatschen

Nächste Woche treffe ich mich mit einer Freundin, ich freue mich schon darauf, endlich mal wieder mit ihr zu quatschen. 🙂

R wie Rechtzeitig

Wir haben uns fest vorgenommen, unsere Lohnsteuererklärung dieses Jahr rechtzeitig zu machen und nicht wieder auf die Mahnung zu warten. Eigentlich ist es ja auch gar nicht so schlimm, wenn man sich erst mal dazu aufgerafft hat.

S wie Sprechen lernen

Der Zwerg ist inzwischen bei Sätzen mit drei – vier Wörtern angekommen. Echt krass, wie schnell das jetzt ging. Vorhin, als wir im Bett lagen, sagte er (ungefähr 50x hintereinander): Psst, Gaga schläft (Er nennt seinen Bruder aus unerfindlichen Gründen schon immer „Gaga“, obwohl er dessen Namen inzwischen aussprechen kann).

T wie Topmodel

Habe ich gerade gesehen, als mein Mann gezappt ist. Finde bloß ich Heidi Klum so gruselig? Und warum machen die jetzt Fastnacktfotos? Müssen sie jetzt schwerer Geschütze auffahren. Ich weiß nicht – immer wenn ich das mal kurz sehe, fühle ich mich total besudelt.

U wie Urlaub

Wir wollen dieses Jahr gerne verreisen, aber wir wissen immer noch nicht, wohin es gehen soll. Wir liebäugeln wieder mit dem Gardasee, würden aber wenn dann erst im September fahren, wenn es nicht mehr so heiß ist. Mein Mann möchte aber lieber nach Österreich. Naja, schlussendlich können wir uns noch nicht auf irgendwas einigen und haben deshalb auch noch nichts unternommen.

V wie Vorbereitungen

Mein Opa wird nächsten Montag 80 Jahre alt und ich stecke gerade noch mitten in den Vorbereitungen. Ich schreibe ihm ein kleines Gedicht. Eigentlich wollte ich nicht, das muss nämlich IMMER ich machen und meine Geschwister sowie all meine Cousinen und Cousins halten sich da schön raus – aber jetzt habe ich wieder die Nerven verloren und mache es doch, bevor wir am Ende ohne irgendwas dastehen.

W wie Wurm drin

Der Zwerg geht ja seit einigen Monaten abends problemlos ins Bett – d.h. wir legen ihn hin, gehen raus und er schläft dann irgendwann ein. Seit ein paar Tagen ist aber wieder der Wurm drin und er macht jedes Mal ein Affentheater, wenn wir ihn schlafen legen wollen. Ich versuche, mir darüber keine Gedanken zu machen. Vom Mini weiß ich ja noch, dass das eben manchmal einfach so ist und man dem ganzen keine große Bedeutung beimessen sollte – solche Phasen kommen und sie gehen auch wieder. Aber trotzdem ist es dann jedes Mal wieder nervig.

X wie Xenia

Ich kannte mal eine Xenia, den Namen fand ich immer voll schön und wollte auch so heißen. 🙂

Y wie

Z wie Zoo

Meine Kinder fragen gerade alle paar Tage nach dem Zoo, sobald das Wetter etwas gemütlicher wird, werden wir mal wieder hinfahren. Ich freue mich schon drauf, zumal es im Augsburger Zoo jetzt ein Zebrababy zu bestaunen gibt.

 

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Ist heute etwa…

Valentinstag?

Leute, ich habe heute gar nicht bemerkt, dass Valentinstag ist. Wir haben uns traditionell nix geschenkt, ich habe nicht gesehen, dass jemand was geschenkt bekommen hat und als ich heute im Gartencenter war, ist mir ebenfalls nix aufgefallen. Da war es total leer. Lässt der Hype um den Valentinstag etwa nach?

1000 Fragen an mich selbst (Nr. 8)

41. In welche Länder möchtest du noch reisen?
USA, Kanada, Irland, Schweden, Portugal …

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Ich würde mich gerne unsichtbar machen können oder fliegen. Das wäre schön.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
In der sechsten Klasse: Ich hatte gerade dem Klassenschwarm Flo Z. einen schwülstigen Liebesbrief geschrieben – und der nahm ihn und warf ihn kurzerhand aus dem Fenster. Die halbe Klasse stürzte sich darauf, der Lehrer bekam den Tumult mit, nahm uns den Brief ab und las ihn vor der Klasse vor. Tja, Pädagogen sind halt auch nicht alle gleich. Aber da habe ich mich wirklich geschämt.

Und einmal hatte ich in der Arbeit einen wirklich peinlichen Moment.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?
„Alors on dance“. 🙂

145. Wie flexibel bist du?
Ich bin nicht wahnsinnig flexibel, ehrlich gesagt. Einerseits aus praktischen Gründen – Kinder und so. Andererseits habe ich bei größeren Veränderungen/ Unternehmungen schon gerne die Zeit, mich darauf vorzubereiten. Ich weiß, damit bin ich total out. Flexibel ist der neue Zeitgeist.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern
magst?
Nein. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, aber probiert mal Apfel mit Nutella. Echt geil.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Leute beobachten, auf´s Handy schauen …

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Definitiv: Im Spiegel. Ich schau auf Fotos so derart doof aus, dass ich im Laufe der Zeit tatsächlich nur einige wenige habe, auf denen ich mich „gelungen“ finde. Es gibt ja diese Leute, die für Fotos immer ihr Vorzeigelächeln abspulen können. Tja, da gehöre ich definitiv nicht dazu.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Weniger Kalorien. :))))

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Nicht oft, aber manchmal schon. Komischerweise ist das bei mir so ein Arbeitsding. Daheim mache ich das eigentlich nie.

151. Wofür wärst du gern berühmt?
Ich sag jetzt nur „running Gag“. 🙂

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Was für eine Frage. Es fühlt sich natürlich absolut kacke an. Und ich finde neben dem „Herzschmerz“ spielt da immer noch eine gute Portion „Peinlichkeit“ mit rein.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Meine beiden Omas. Eine ist leider schon 1993 verstorben, da war ich noch viel zu jung, um sie richtig zu kennen. Die andere ist 2009 verstorben – die kannte ich zwar besser, aber ich habe im Nachhinein doch das Gefühl, dass ich sie niemals kannte und wir ihr in vielen Belangen Unrecht getan haben. Aber das ist eine laaaange Gesichte, die den Rahmen hier sprengt und sowieso in einem öffentlichen Blog nichts verloren hat.

154. Duftest du immer gut?
Ich hoffe es. 🙂

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
50 Stück sind es normalerweise immer.

156. Googelst du dich selbst?
Hab ich schon mal gemacht.

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Den Mauerfall. Ich war da zwar schon auf der Welt, aber ich wäre gerne mit dabei gewesen, um das alles live zu sehen und natürlich auch zu checken, was da gerade passiert. Aber natürlich gibt es auch noch viele andere Dinge, die sehr interessant wären.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Nein.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ich beschimpfe Gegenstände. 🙂

160. Was ist dein grösstes Defizit?
Dass ich mir selbst zu wenig zutraue und mich selbst zu kritisch sehe. Wenn ich hundert Sachen gut mache, dann hänge ich mich an dem einen auf, dass nicht gut gelaufen ist. Aber (haha, da kommt jetzt wieder mein Alter und meine Weisheit durch) je älter ich werde, desto besser kann ich akzeptieren, dass ich eben nicht überall gut bin und dass ich gewisse Fehler habe.

1000 Fragen an mich selbst (Nr. 7)

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Also, wenn die Frage darauf abzielt, ob ich „Karriere mache“ – dann nein. Ich wollte noch nie einen Job, der bedeutet, dass ich da eine 80-Stunden-Woche habe. Aber wenn ich etwas mache, dann richtig – also kann es durchaus einmal vorkommen, dass die Arbeit eben Vorrang hat.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass ich eine tolle Kindheit erleben durfte und dass sie mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein. Das ist im Leben selten angebracht. Wenn mich jemand um meine Meinung fragt, dann sage ich ihm, was ich denke. Alles andere wäre unfair. Aber ich posaune nicht jeden Gedanken heraus und finde Menschen unangenehm, die das machen. Meine ehemalige Kollegin H. war so ein Mensch – jeder Gedanke, der ihr durch den Kopf ging, musste prompt ausgesprochen werden. Ob sie nun fand, dass man heute mal scheiße aussah oder dass jemand eine beginnende Glatze hat – immer raus damit. Sowas finde ich unmöglich und sehe das dann auch nicht als eine bereichernde Ehrlichkeit an.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?.
Diese Frage ist mir zu persönlich. Im Allgemeinen denke ich, dass Menschen dazu gemacht sind, Schmerzen zu überwinden. Anders könnten wir wahrscheinlich gar nicht weiterleben. Aber natürlich gibt es in meinem Leben die eine oder andere Sache, an der ich schon lange knabbere.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Ein Buch.

127. Verliebst du dich schnell?
Ich kann schnell für jemanden schwärmen, aber wirkliches „verlieben“ dauert bei mir durchaus seine Zeit.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Die Frage ist lustig, ich weiß gar nicht, ob ich das schon jemals erzählt habe. Schon seit ich ein Kind war, habe ich mir jeden Abend eine Geschichte ausgedacht. Das war dann niemals eine abgeschlossene Sache, sondern mehr ein bestimmtes Thema. Als Kind habe ich mir z. B. oft vorgestellt, dass ich einen Reiterhof besitze. Natürlich gab´s da dann jede Menge anderer Leute und ich hab mich auch immer in jemanden verliebt.

Momentan entführt meine Traumwelt mich nach Amsterdam, wo ich versuche, mir als Romanautorin ein neues Leben aufzubauen. Verliebt habe ich mich noch nicht, aber ich habe einen Barkeeper kennengelernt, der peinlicherweise frappierende Ähnlichkeit mit Manuel Neuer hat. 🙂 🙂

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Eigentlich alle. Jeder Tag hat etwas Gutes.

130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?
Ich glaube, die Frage möchte ich erst so in 20 Jahren beantworten. Ich bin jedenfalls zufrieden mit meinem Leben und finde, dass ich schon vieles geschafft und erreicht habe.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag
verbringen?
Ehrlich gesagt: Mit keiner. Ich wäre viel zu aufgeregt, wenn ich einem Idol mal leibhaftig gegenüberstünde. Außerdem fällt es mir nicht so leicht, mit „Fremden“ ein Gespräch anzufangen und deshalb wäre dieser Tag ziemlich krampfig.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Ich war in meiner Jugendzeit quasi ständig in eine unerreichbare berühmte Person verliebt. Sehr lange habe ich für Bixente Lizarazu geschwärmt, der seinerzeit Verteidiger bei FC Bayern war. In einen typischen „Jugendschwarm“ war ich jedoch niemals verliebt.

133. Was ist dein Traumberuf?
Autorin.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Kommt darauf an wen. Ich hätte niemals ein Problem, z. B. meinen Mann oder meine Eltern um Hilfe zu bitten. Und im Gegensatz zu den meisten Männern habe ich auch kein Problem damit, nach dem Weg zu fragen. Wenn ich jemanden jedoch nicht besonders leiden kann, würde ich mir eher das Bein abhacken, als diese Person um Hilfe zu bitten.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Essen und Bücher.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
WordPress! 🙂

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Klar!

138. Hast du schon mal was gestohlen?
Unabsichtlich vor zwei Jahren. Ich war mit meinem Sohn einkaufen, drückte ihm eine Packung Zahnbürsten in der Hand und habe dann tatsächlich erst zu Hause gemerkt, dass wir das niemals bezahlt haben. War aber auch die Schuld der Kassiererin, schließlich hockte das Kind  total sichtbar – samt Zahnbürste – im Einkaufswagen. Peinlich war es mir trotzdem.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Wir laden gerne Gäste zum Grillen ein. Im Winter gibt´s dann auch gerne mal Fondue oder Raclette – irgendwas bei dem man schön zusammensitzen und quatschen kann.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis
einkaufen?
In einem Buchladen.

1000 Fragen an mich selbst (Nr. 6)

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich
zu?
Mit diesem Thema habe ich mich ja schon eeeeewig nicht mehr beschäftigt. Steinböcken sagt man jedenfalls nach, dass sie stur sind (ihr wisst schon: Hörner und so) – das kann ich definitiv bestätigen.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Schwarz.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Mir gefällt die Frage nicht so gut – heißt „herausholen“, dass ich jederzeit so produktiv wie nur möglich sein sollte? Mit den Kids bleibt mir nur wenig Zeit für Pausen und Erholung – ich bin eigentlich meistens auf irgendeine Art produktiv. Aber ich kann es auch genießen, wenn es mal anders ist. Mir gefällt es dann auch mal gut, den ganzen Tag auf dem Sofa herumzugammeln oder ziellos unterwegs zu sein.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?
Im Moment keine. Zuletzt hatten wir „The Good Wife“ geschaut, das hat meinem Mann und mir gefallen. Das passiert leider nicht allzu oft. Vorher hatten wir „Downton Abbey“ geguckt (absolut zu empfehlen!). Momentan sind wir noch auf der Suche nach einer neuen Serie. Das gestaltet sich bei uns ziemlich schwierig, da wir in dieser Hinsicht einen sehr unterschiedlichen Geschmack haben und ich generell nicht so gerne TV schaue, d.h. ich muss etwas finden, was mich wirklich fesselt. Wir haben jetzt ein bisschen herumexperimentiert, sind aber noch nicht fündig geworden.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind ?
Wenn ich was Unangenehmens erledigen muss. Erst neulich habe ich wieder daran gedacht, dass Kinder gar nicht wissen, wie schön sie es haben. Wenn ich an eine konkrete Situation denke, dann würde ich gerne nochmal ein „kindliches Weihnachtsfest“ erleben.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Könnte ich, aber es würde mir schwerfallen.

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann, meine Familie, meine Freundin.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Ich koche sehr gerne und seit einiger Zeit habe ich eine gewisse Leidenschaft fürs Fensterputzen entwickelt. Da sieht man, was man gemacht hat und es hält ne Weile vor.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Klar. Ich glaube, wer niemals mehr enttäuscht ist, der ist gestorben. Aber ich habe auch gelernt, dass man für viele Enttäuschungen selbst verantwortlich ist, weil man von anderen Menschen Dinge – im Bezug auf einen selbst – erwartet, die diese nicht leisten können. Beispiel gefällig? Wenn ich mir z. B. vorstelle, dass der Abend auf eine gewisse Art verlaufen soll – dann stelle ich mir vielleicht vor, dass mein Mann und ich ein gemütliches Glas Wein trinken und ein tolles Gespräch führen. Tatsächlich kommt mein Mann aber vielleicht von der Arbeit nach Hause, hatte einen anstregenden Tag und will sich einfach nur hinlegen. Und schwupp – schon bin ich von ihm enttäuscht und er kann absolut nichts dafür.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Schön ausschlafen, lange und ausführlich frühstücken, Zeit in der Badewanne verbringen, ein bisschen rausgehen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, die Kids spielen schön zusammen und streiten sich nicht …

111. Bist du stolz auf dich?
Nicht immer und nicht auf alles – aber in den Punkten die mir wichtig sind, bin ich durchaus stolz auf mich.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich glaube, ich kann ungefähr eine Million Songtexte auswendig – ich kann dann immer mitsingen, selbst wenn ich den betreffenden Song weder mag oder ihn schon seit Jahren nicht gehört habe. Ich finde es immer gruselig, wenn ich mir vorstelle, wie diese ganzen Lieder mein Gehirn für die wirklich wichtigen Dinge verstopfen! 😉

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ja, da gibt es tatsächlich ein paar Themen. Sie stehen eigentlich alle in Zusammenhang mit anderen Menschen und vielleicht sollte ich mir einfach mal ein Herz fassen und diese Dinge klären.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Weil es mir schmeckt. Ich trinke nicht besonders viel, ab und zu ein Glas Wein oder im Sommer auch mal ein Radler. Dass finde ich entspannend.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Meine Kinder, mein Mann, Sonnenschein, ein gutes Buch, gutes Essen, etwas geschafft zu haben …

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Heute war den ganzen Tag Hochnebel, ich hab keine einzige Wolke zu Gesicht bekommen.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
NEIN! und WARTE!

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nein, das mag ich gar nicht. Mochte ich noch nie.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Im Grunde genommen nehme ich mir immer Zeit für die Sachen, die mir wichtig sind. Ich lese z. B. sehr gerne und mache das auch regelmäßig, obwohl mir damals alle prophezeit haben, dass ich mit den Kindern dafür niemals Zeit finden werde. Zeit ist momentan eben generell Mangelware und deshalb bleiben einge Sachen auf der Strecke, die ich wirklich gerne machen würde.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Nachdem ich mich inzwischen schon lange mit Philosophie beschäftige – ich glaube, dass die Menschen generell gut sind. Ihnen ist die Fähigkeit gegeben, mitzufühlen, sich in andere hineinzuversetzen.. Das kann ich selbst bei meinen Kindern schon beobachten. Allerdings sind Menschen auch darauf getrimmt, sich im Falle eines Falles um sich selbst zu kümmern und insofern steckt wohl in jedem auch etwas „Böses“. Soweit mal die Kurzantwort.

1000 Fragen an mich selbst (Nr. 5)

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Meinen Roman beenden. Hihi. Ich denke, ich würde versuchen, irgendwas Sinnvolles zu machen, viel lesen, mich weiterbilden …

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Definiere: „Früher“. Ich war als Kind immer sehr froh, ich habe gerne was mit meinen Eltern gemacht – gespielt, gebastelt, Ausflüge unternommen. Mit meiner damaligen besten Freundin war ich ein Herz und eine Seele, das Zusammensein mit ihr war immer sehr schön.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ich habe da kein spezielles Lieblingsoutfit. Ich finde, ich habe inzwischen meinen Stil gefunden und bin daher mit meinem Kleidungsstil zufrieden.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Drei Bücher, Taschentücher, eine Taschenlampe und die obligatorischen Kindernasentropfen.

85. Wie geduldig bist du?
Im Allgemeinen bin ich nicht besonders ungeduldig, aber je nach Tagesform kann es schon mal vorkommen, dass ich seeeeehr ungeduldig bin. Zum Beispiel, wenn wir morgens los müssen und der Mini im Schneckentempo die Treppe runterläuft. Argh.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Da habe ich keinen.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein, aber es gibt welche, bei denen es mir durchaus peinlich wäre, wenn sie jemand sieht. Das sind jetzt keine Nacktfotos oder sowas, aber einfach „häusliche Bilder“, die nicht für fremde Augen bestimmt sind.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Kann ich so gar nicht sagen. Eine meiner Freunde ist zugleich auch meine Cousine, und die kennt mich wahrscheinlich am Längsten, nämlich seit dem Tag ihrer Geburt. 😉

89. Meditierst du gern?
Eine Zeit lang habe ich das tatsächlich regelmäßig gemacht, es gibt da ein tolles Buch, dass mir seinerzeit von jemandem empfohlen wurde und da gibt es auch verschiedene Kurzmeditationen. Leider nehme ich mir momentan nie die Zeit dafür.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Ich bin ehrlich: Mit nem Glas Wein. Das letzte ist allerdings schon drei Wochen her, also ist es nicht allzu schlimm.

91. Wie heisst dein Lieblingsbuch?
Diese Frage möchte ich – wie immer – nicht beantworten. Ich habe sehr viele Bücher, die ich total gerne mag und die ich auch schon mehrmals gelesen habe. Ich liebe z. B. die kanadische Jugendbuchautorin Lucy Maud Montgomery. Alle paar Jahre packt mich der Rappel und ich lese ihre Sachen nochmals.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Mit einer Freundin. Obwohl WhatsApp zunehmend beginnt, mich total zu nerven. Ich versuche daher, es generell zurückzufahren und seit einigen Wochen ist es wirklich schon schon viel weniger geworden und beschränkt sich tatsächlich auf den Austausch von Kurzinformationen. Wenn ich mehr zu sagen habe, rufe ich die Person lieber an oder treffe sie sogar von Angesicht-zu-Angesicht.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Haha, ich bin Mama, also sage ich definitiv öfters „Nein!“.

94. Gibt es Gerüchte über dich?
Ich denke mal, dass es über die meisten Menschen irgendwelche Gerüchte gibt. Aber ich wüsste zumindest von keinem.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Meinen Roman beenden. Ja, die Antwort ist sozusagen der „runing Gag“ in dieser Serie. Ich habe diverse Ideen, was ich mit meiner Freizeit anstellen könnte, aber tatsächlich bin ich jemand, der ganz gerne arbeitet. Ich mag es, wenn mein Tag eine gewisse Struktur hat und mir gefällt es, wenn ich dabei vor Herausforderungen gestellt werde. Aber ich würde es auch mal ne Weile daheim aushalten, zumal ich im Haushalt und mit den Kids auch genug zu tun habe.
96. Kannst du gut Auto fahren?
Aaalso – ich würde sagen, dass ich ganz passabel fahre. Ich habe inzwischen ja schon etliche Jahre Erfahrung und bin immer regelmäßig gefahren. Andererseits habe ich ein Problem mit den Augen – ich habe auf meinem linken Auge nur eine Sehfähigkeit von etwa 10 %, daher ist das dreidimensionale Sehen bei mir sehr stark eingeschränkt und insofern habe ich beim Autofahren auch gewisse Schwierigkeiten, wie z. B. Einparken.
97. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?
Ja, das ist mir tatsächlich wichtig. Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem, mich auch mal gegen jemanden durchzusetzen und dadurch als „unnett“ wahrgenommen zu werden, aber tatsächlich ist es mir wichtig freundlich zu sein. Ich kann Leute nicht leiden, die z. B. in einem Laden grundlos die Verkäufer anpampen. Das ist für mich ein Zeichen von schlechter Kinderstube.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?
Ich hätte generell ein wenig mehr Zeit allein mit meinem Mann, aber das wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht wirklich realisieren lassen. Was das Sexleben angeht, so warte ich darauf, dass die Wintersaison vorbei ist und die Jungs nicht mehr so oft erkältet sind und in unserem Bett schlafen. 😉

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe ganz gerne Essen oder auch mal mal in eine Bar, was trinken. Ab und zu mache ich mal in der Disco einen Mädelsabend – aber da inzwischen alle anderweitig gebunden sind, kommt das leider viel zu selten vor.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstossen?

Worauf zielt diese Frage ab – sollen hier irgendwelche Verbrechen gebeichtet werden? Da wäre man ja schön blöd. 😉 Ich habe bestimmt mal gegen das Gesetz verstoßen, z. B. habe ich so mit 16, 17 Jahren auf Partys durchaus auch mal was anderes als Bier getrunken. 😉 Und letztens haben wir unseren Gehweg nicht geräumt, obwohl es da doch auch irgendein Gesetz für gibt. Aber was Schlimmes hab ich noch nie angestellt.

Von der Vergänglichkeit des Augenblicks

Ich habe es bestimmt schon einmal geschrieben – ich bin ein großer Bewunderer des Schriftstellers Jonathan Safran Foer. Er schreibt sehr kluge Sachen, aber da er nur ein paar Jahre älter ist als ich, schreibt er nicht aus der Warte von einem, der sowieso schon alles weiß. Sein letztes Werk, Hier bin ich, fand ich besonders beeindruckend. Es ging dabei u. a. um die Vergänglichkeit des Augenblicks. Er schreibt (sinngemäß), dass man nie weiß, wann man etwas zum letzten Mal getan hat. Nicht etwa, weil man stirbt, sondern weil gewisse Dinge eben irgendwann vorbei sind.

Und noch jetzt, während meine Jungs ja noch klein sind, kann ich diese Vergänglichkeit spüren. Manche Dinge sind schon jetzt unwiderruflich vorbei – ich halte sie nicht mehr beim Baden und ich gebe ihnen keine Flasche mehr. Auch manche Wörter gehören der Vergangenheit an, z. B. das Wort “Itty“, mit dem der Mini immer Enten betitelte. Ich trage sie nicht mehr so viel, den Mini fast gar nicht mehr und irgendwann werde ich es gar nicht mehr tun und weiß beim letzten Mal wahrscheinlich gar nicht, dass es nie wieder passieren wird.

Dabei sind manche Momente so schön, dass ich am Liebsten auf einen Auslöser drücken möchte, um den Moment für immer festzuhalten. Aber ein Foto wäre doch nicht genug, deshalb stelle ich mir gerne vor, wie ich diese Momente auf einer Kette anreihe. Diese imaginäre Kette ist schon riesig und voller kleiner Glücksmomente – das Gefühl, seine Kinder im Arm zu halten, ihnen bei Fieber die Stirn zu kühlen, sie zu beobachten, wenn sie gerade einen Käfer entdeckt haben…

Die Kindheit ist etwas ganz besonderes, weil sich Kinder so sehr verändern. Was heute noch normal ist, kann schon morgen ganz anders sein.

Windellos

Heute ist mein Großer zum ersten Mal ohne Windel in die Kita gegangen. Seit einigen Tagen hat er nämlich immer zuverlässig gesagt, wann er auf’s Klo muss und wollte plötzlich keine Windel mehr anziehen und generell nicht mehr gewickelt werden.

Halleluja!

Es ist, als wäre plötzlich ein Schalter umgelegt worden. Zu Hause haben wir die Windel schon länger weggelassen, aber er hat echt oft reingepinkelt. Wir haben ihn auch in gewissen Abständen auf die Toilette gesetzt, da hat er auch rein gemacht, aber er kam eben nie von selbst und sagte, dass er mal muss.

Und auf einmal geht’s. Immer wieder erstaunlich, wie Kinder funktionieren. Wenn sie für irgendwas nicht bereit sind, kann man sich auf den Kopf stellen und es wird nix.

Aber das Ganze ist als Mama nicht so praktisch, wie ich immer dachte. Gerade in der Anfangsphase ist zwischen Mama-ich-muss-mal und Zu-spät nicht viel Zeit und das kann insbesondere stressig sein, wenn man gerade zwei Kids in ihre Schneeanzüge gestreckt hat und gerade raus gegangen ist. Aber gut, das wird sicherlich auch noch.

Manchmal…

Manchmal denke ich, wir ziehen eine Generation von Idioten heran. Kinder, die nichts mehr allein können und alles sofort haben müssen. Kinder, denen wir nicht mehr zutrauen, alleine Konflikte zu lösen … das fängt mit einer Sandkastenrangelei an und hört damit auf, dass wir erwachsene Kinder zum Vorstellungsgespräch begleiten. Ich meine, irgendwann wird diese Generation die Verantwortung übernehmen. In Firmen, in der Politik… wie sähe das dann in der Realität aus? Dass ein kleiner Angela-Merkel-Verschnitt sich immer erst mit seiner Mama berät, ehe eine Entscheidung getroffen wird.

Warum? Weil wir nicht mehr Eltern, sondern beste Freunde sein wollen. Klar, wir sind alle in vielen Dingen konsequent. Geschenkt. Aber wer von euch (mich eingeschlossen) kann es aushalten, dass die Kinder mal ernsthaft böse auf einen sind?

Wir sind Eltern, nicht die besten Freunde. Ich war oft sauer auf meine Mama und habe, nichtsdestotrotz, heute ein tolles Verhältnis zu ihr.

Warum machen wir das so wie wir es machen?

Und fünf Arztbesuche später…

… geht es auch schon wieder aufwärts.

Der Zwerg hatte gestern 41,3 Grad Fieber – obwohl er schon Antibiotika nimmt. Er klebt nur an mir und heult, wenn ich bloß auf das Klo gehe. Ich komme mir wieder vor wie an Babytagen. Seufz.

Der Besuch beim Arzt ergab, dass seine Entzündungswerte unverändert hoch sind. Also Antibiotika wechseln. Jetzt scheint es besser zu werden.

Leute, ich hab seit einer Woche nicht mehr richtig geschlafen. Im Moment würde ich mir eher den Finger abhacken, als nochmal ein Kind bekommen.